Häufig Hautreaktionen unter Heparin

Allergy skin testing
Image via Wikipedia

Hautreaktionen sind nach Heparin-Injektionen wahrscheinlich häufiger als vermutet. Festgestellt haben dies Marc Schindewolf von der Frankfurter Universitätsklinik und seine Kollegen in einer Studie mit 320 Patienten (CMAJ, online Vorab-Publikation).
Dermatologische Nebenwirkungen bei Heparin-Injektionen würden zwar vermehrt beobachtet, über ihre genaue Häufigkeit und Ursachen sei bislang aber wenig bekannt, schreibt Professor Ralf Ludwig von der Universität Lübeck, einer der Co-Autoren. In ihrer Untersuchung haben die Kollegen bei 24 der 320 Patienten (7,5 Prozent) Hautreaktionen unter Heparin festgestellt. Tests einschließlich histologischer Untersuchungen ergaben bei 23 Patienten eine allergische Reaktion vom Typ IV.  Bei einem Patienten konnte die genaue Ursache nicht ermittelt werden, da er weiterführende Untersuchungen ablehnte. Nur bei einem der 24 Patienten wurde im Gegensatz zu anderen Studienergebnissen eine Heparin-induzierte Thrombozytopenie festgestellt. Als Risikofaktoren für die Hautreaktionen ermittelten die Kollegen weibliches Geschlecht, einen BMI über 25 und eine mehr als neuntägige Heparin-Prophylaxe oder -Therapie.
Knapp 60 Prozent der Patienten hatten Enoxaparin erhalten, etwa 31 Prozent Nadroparin und die übrigen entweder Certoparin, Tinzaparin, Dalteparin oder unfraktioniertes Heparin.

Zur Originalarbeit: http://www.cmaj.ca/home/research.dtl

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