Guillain-Barré nach Impfung ≠ Guillain-Barré durch Impfung

A sow and her piglet.
Image via Wikipedia

Aus Angst vor Nebenwirkungen wollen sich gerade in Deutschland viele Menschen nicht gegen die Schweinegrippe impfen lassen. Befürchtet werden neurologische Komplikationen wie das Guillain-Barré-Syndrom (GBS), Todesfälle und Spontanaborte. US-Kollegen warnen nun im „Lancet“ davor, solche seltenen Ereignisse vorschnell als Folgen der Impfung zu interpretieren, nur weil sie unmittelbar danach aufgetreten sind. Es käme ja auch niemand auf die Idee, zwischen einem Lottogewinn und einer vorausgegangenen Impfung einen Kausalzusammenhang herzustellen, erläutert den Sachverhalt in einem Kommentar der britische Risikoforscher David Spiegelhalter.
Selbst ohne Impfung werde es in Großbritannien innerhalb von sechs Wochen in einer Kohorte von zehn Millionen Menschen knapp 22 Fälle eines GBS geben und  etwa sechs Todesfälle, schreiben  Professor Steven Black aus Cincinnati in Ohio und seine Kollegen Bei 1 Million schwangeren Frauen werde es zu knapp 400 Spontanaborten innerhalb eines Tages kommen. Die Behörden sollten daher erst dann alarmiert sein, wenn etwa die Zahl der GBS-Fälle innerhalb von sechs Wochen nach der Impfung von 100 Millionen Menschen auf über 200 steige.

Link zur Quelle: Lancet

 

 

Reblog this post [with Zemanta]
Advertisements

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Uncategorized

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s