Neue Pneumokokken-Vakzine: Weniger Tote, weniger Kosten?

 

Prevnar 13, eine erweiterte Form des Pneumokokkenimpfstoffs Prevnar, könnte sehr effektiv Todesfällen im Zusammenhang mit der Schweinegrippe vorbeugen. Außerdem könnten bei einer ähnlichen Influenza-Pandemie wie 1918 Gesundheitskosten in Milliardenhöhe gespart werden, berichteten Wissenschaftler beim einem Treffen der  „Infectious Diseases Society of America” in Philadelphia.

Der noch nicht zugelassene Impfstoff Prevnar 13, entwickelt von Wyeth (jetzt Pfizer) schützt vor 13 Stämmen des Pneumonie-Erregers Streptococcus pneumoniae. „In allen Ländern, die diesen neuen Impfstoff zur Prophylaxe verwenden würden, könnten erhebliche Kosten gespart werden“, sagte in einem Reuters-Interview Dr. Keith Klugman von der „Emory University“ in Atlanta, der an Studien mit der neuen Vakzine beteiligt war. „Wir behaupten nicht, dass Prevnar 13 Influenza verhindert, aber dass es den synergistischen Effekten zwischen Influenza und Pneumokkoken-Infektionen vorbeugt, für die es immer mehr Belege gibt“, erklärte Klugmann, der früher als Wissenschaftler an den „Centers for Disease Control and Prevention“ gearbeitet hatte.

Schutz vor einer Pneumonie könnte besonders dann wichtig werden, wenn die Versorgung mit Impfstoff nicht ausreiche, erklärte Dr. Richard Whitley, Präsident der US-Infektiologen-Gesellschaft. Denn bei vielen Todesfällen unter Kindern mit H1N1-Infektion hätten bakterielle Sekundärinfektionen eine erhebliche Rolle gespielt.

 

Link zur Quelle: Reuters

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