US-Behörde prüft Testosteron-Therapie

Seit vielen Jahren schon werden Testosteron-Präparate für den so genannten alternden Mann intensiv beworben. Weil viele Fragen aber noch unbeantwortet seien, startet das „National Institute on Aging“ (NIA) in den USA eine Multizenterstudie, an der 800 mindestens 65-jährige Männer teilnehmen sollen.
Müdigkeit, nachlassende Libido und  verminderte kognitive Fähigkeiten sind nur ein paar der Befunde bei älteren Männer, die in einem Zusammenhang mit einem niedrigen Testosteron-Spiegel gebracht werden. Das bekannte Problem dabei ist zum einen, dass alle diese Symptome sehr unspezifisch sind, und zum andern, dass mit dem Alter sinkende Testosteron-Werte physiologisch sind, aber nicht zwangsläufig zu klinisch relevanten Symptomen führen.
In ihrer Studie wollen die Forscher nun prüfen, ob eine Testosteron-Therapie etwas gegen solche Symptome bewirkt.  „Wir wissen, dass viele Männer, wenn sie älter werden, im Alltag an Unabhängigkeit verlieren, weil sie physisch und auch zerebral schwächer werden“,  sagt Richard J. Hodes, Direktor des NIA. Aber zu wenig sei noch bekannt über den genauen Zusammenhang zwischen niedrigen Testosteron-Werten und solchen klinischen Befunden.
„ Die Studie ist deswegen sehr wichtig, weil Testosteron-Präparate seit vielen Jahren schon als Therapeutika gegen eine Vielzahl von Symptomen vermarket werden“, betont auch Evan C. Hadley, von der NIA-Abteilung für Geriatrie und Gerontologie, von der die Studie hauptsächlich finanziert wird.

Link zur Quelle: „National Institutes of Health“

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