Diskussion um die Impfung: Zu viel Zorn, zu viel Eifer!

Während manche Impfbefürworter jeden Toten zum Schweinegrippe-Toten machen, der mit dem Schweinegrippe-Virus infiziert gewesen ist, machen nun – nach dem Start der Impfkampagne -manche Impfgegner jeden, der nach der Impfung stirbt, zu einem Opfer der Impfung. Beide Reaktionsweisen zeugen nicht unbedingt von Intelligenz oder Vernunft. Die Diskussionen um das Für und Wider sind halt längst nicht mehr von Vernunft geprägt. Dafür verantwortlich sind natürlich jene fanatischen Impfgegner, deren geistiger Verwirrung man nur noch mit Mitleid begegnen kann. Dafür verantwortlich sind aber und vielleicht sogar vor allem jene, die völlig unkritisch, fast untertänig, und zum Teil widerlich reisserisch getrommelt haben. Statt ihre journalistische Pflicht zu erfüllen, sachlich und differenziert zu berichten – gemäß dem Grundsatz des antiken Historikers Tacitus: „sine ira et studio“.

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