Verkalkte Gefäße bei ägyptischen Mumien nachgewiesen

Schon die alten Ägypter hatten möglicherweise Atherosklerose. Vermuten lassen dies Ergebnisse von CT-Untersuchungen, die Radiologen und Ägyptologen an 22 Mumien im Ägyptischen Nationalmuseum in Kairo vorgenommen haben.  Ihre Forschungsergebnisse haben sie beim Kardiologen-Kongress in Orlando präsentiert. Bei neun von 16 Mumien, deren Herzen und Arterien sie identifizieren konnten, wiesen die Forscher Kalzium-Ablagerungen nach, die sie als Hinweise auf eine entweder sichere oder wahrscheinliche Atherosklerose interpretierten.
Alle Mumien waren Mitglieder der ägyptischen Oberklasse, auf deren Speisezettel außer Bier auch Fleisch stand, das gesalzen wurde, um die Haltbarkeit zu sichern. Möglicherweise hatten einige der Mumien eine erhöhten Blutdruck. Ob sie an Übergewicht litten, ließ sich in den CT-Untersuchungen nicht klären. Unklar ist auch, ob einige der mumifizierten Ägypter an Herzkreislauf-Erkrankungen gestorben waren. Tabakgenuss zählte übrigens nicht zu den Lastern der Pharaonen.

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