Von wegen Schweinegrippe

3D model. (M2 labeled in white.
Image via Wikipedia

Hunderte von Kindern, die in einem Krankenhaus in Philadelphia wegen angeblicher Schweinegrippe behandelt wurden, hatten in Wirklichkeit eine Infektion mit Rhinoviren. Derzeit läuft eine offizielle Untersuchung der „Centers For Disease Control and Prevention” dazu, ob es sich um einen neuen Virusstamm handelt und ob es weitere Erkrankungsfälle gibt.

Alles habe damit begonnen, dass Anfang September immer mehr Kinder mit schweren respiratorischen Problemen ins Krankenhaus kamen, berichtete Dr. Susan Coffin ,die verantwortliche Infektiologin des US-Kinderkrankenhauses. Ärzte wie Eltern hätten angenommen, dass es die Schweinegrippe sei, sagte Coffin der Nachrichtenagentur „Reuters“. Im Gegensatz zu vielen anderen US-Kliniken wurde in dem Kinderkrankenhaus ein Test angewendet, der zehn unterschiedliche Viren nachweisen kann, die alle respiratorische Probleme verursachen können. Die Untersuchungen ergaben: Die Kinder waren nicht an  Schweinegrippe erkrankt, sondern an einer Infektion mit einem Rhinovirus, das auffallend  schwere Symptome bis hin zu lebensbedrohlichen Lungenentzündungen verursacht hatte.

Laut einem Sprecher der „Centers For Disease Control and Prevention”  ergeben in den USA nur 30 Prozent aller Untersuchungen bei Verdacht auf Schweinegrippe, dass tatsächlich H1N1 die Erkrankung verursacht hat. Es sei nun aber wichtig, dass Menschen mit Influenza-ähnlichen Symptome nicht glauben, sie hätten bereits die Schweinegrippe und müssten daher nicht mehr dagegen geimpft werden.

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