WHO untersucht Tamiflu-Resistenzen

Die Weltgesundheitsorganisation untersucht mehrere Berichte aus Großbritannien und den USA, nach denen sich einige schwer immunsupprimierte Patienten mit Tamiflu-resistenten Schweinegrippe-Viren infiziert hätten. Fünf bestätigte Fälle hat es es in Wales gegeben; vier Fälle sind nach Angaben der „Centers for Disease Control and Prevention“ in einem Krankenhaus in North Carolina aufgetreten. Auch bei diesen Fällen soll es sich um schwer immunsupprimierte Patienten gehandelt haben. Ob es in Wales tatsächlich zu einer Übertragung Tamiflu-resistenter H1N1-Viren von Mensch zu Mensch gekommen ist, sei nicht definitiv erwiesen, sagte WHO-Sprecher Thomas Abraham heute in Genf.
Untersucht werde derzeit auch noch, ob es wirklich einen Zusammenhang zwischen einer Virus-Mutation und besonders schweren Krankheitsverläufen gebe. Ein mutiertes Virus ist letzte Woche bei vier Patienten in Norwegen aufgetreten. Ähnliche Mutationen sind laut Abraham seit April auch in Brasilien, China, Japan, Mexiko, in der Ukraine und in den USA festgestellt worden.

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