US-Studie bestätigt geringes Sterberisiko bei Schweinegrippe

Selbst im schlimmsten Falle wird es nach statistischen Analysen infolge der Schweinegrippe wahrscheinlich nur wenig mehr Tote geben als bei der saisonalen Influenza, berichtet ein internationales Forscherteam. Als Grundlage für ihre Berechnungen haben die Wissenschaftler die Daten von Milwaukee und New York verwendet. Die Studie ist heute in „PLoS Medicine“ veröffentlicht worden.

Anne M. Presanis aus Cambridge in Großbritannien und ihre Kollegen haben berechnet, wie wahrscheinlich es ist, dass ein Patient mit symptomatischer H1N1-Infektion ins Krankenhaus kommt (A), auf einer Intensivstation versorgt werden muss  (B) oder stirbt (C). Ausgehend von medizinisch bestätigten Infektionen des Zeitraums April bis Juli ergaben die Berechnungen folgende Wahrscheinlichkeiten:

A: 1,44 Prozent,

B: 0,24 Prozent und

C: knapp 0,05 Prozent.

Diese Werte bedeuten, dass im Winter erhebliche Belastungen auf die Kliniken zukommen könnten, schreiben die Autoren. Allerdings sei ein Sterberisiko von 1 zu 2000 immer noch niedriger als jenes von bis zu 0,1 Prozent, das zur Pandemie-Planung verwendet worden sei. Außerdem: Dienten als Grundlage der Berechnungen nur vermutete H1N1-Erkrankungen (Telefonumfrage bei Patienten) waren die Werte für A, B und C sogar noch niedriger – und zwar um einen Faktor von 7 bis 9.

Link: PLoS Medicine

Siehe auch „Hippokranet“

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