Schweinegrippe: Schäden im ganzen Atemtrakt

Schweinegrippe-Viren schädigen vor allem Tracheal- und Bronchialzellen.H1N1 dringe aber bis tief in die Lunge vor, berichten Wissenschaftler der „National Health Institutes“ (NHI) und der „Chief Medical Examiner“ (CME) der Stadt New York.

Das Team unter Leitung von James R. Gill (CME) und Professor Jeffery K. Taubenberger hat die Autopsiebefunde von 34 Personen ausgewertet, die im Zusammenhang mit einer H1N1-Infektion  gestorben waren. Außer viralen Zellschäden im gesamten Respirationstrakt hatten mehr als die Hälfte der Gestorbenen Hinweise für bakterielle Sekundärinfektionen.

„Bei tödlichen Verläufen ähneln die pulmonalen Schäden durch das Schweinegrippe-Virus den Schäden, die während früherer Influenza-Pandemien gesehen wurden“, sagte Professor

Anthony S. Fauci, Direktor des Nationalen Institutes für Infektiologie. Zwei der Gestorbenen waren Kinder, fast zwei Drittel zwischen 25 und 49 Jahre alt. 91 Prozent von ihnen hatten eine chronische Grunderkrankung (KHK, Asthma…). Über 70 Prozent waren übergewichtig. Aus früheren Studien ist  bereits bekannt, dass Übergewicht das Risiko für einen tödlichen Verlauf erhöht.

Link: Archives of Pathology & Laboratory Medicine

Siehe auch „Hippokranet“

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