Zum „Teufel“ mit den guten Vorsätzen!

Wer sich selbst kasteit und auf Plätzchen, Schokolade oder Sahnetorte verzichtet, macht möglicherweise einen großen Fehler. Denn wer auf Süßes verzichtet, aktiviert sein zerebrale Stress-System. Die Folge ist, dass man dann, wenn sich die Gelegenheit ergibt, alle guten Vorsätze aufgibt und dem Schlemmen erst so richtig frönt. Wird die Stress-Reaktion medikamentös unterdrückt, und zwar durch einen Hemmstoff des Corticotropin-Releasing-Faktors, unterbleibt die attackenartige Schlemmerei, haben Forscher der Universität von Boston in Tierexperimenten herausgefunden. Ihre Ergebnisse, veröffentlicht in den „Proceedings of the National Academy of Sciences“(PNAS), bestätigen, dass jene so genannten Diät-Versager recht haben, die ihre sporadische Fressanfälle mit Stress erklären. Zudem bieten sie eine Erklärung für das bekannte  Jo-Jo-Phänomen.

Die Schlussfolgerung: Maßhalten ist sinnvoll, auch und vielleicht gerade beim Kasteien. Denn der „Schuss könnte nach hinten losgehen“.  Und nur am Rande sei erwähnt, dass Stress die Hirnleistung schmälert.

Link: PNAS

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Ein Kommentar

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Eine Antwort zu “Zum „Teufel“ mit den guten Vorsätzen!

  1. Genau!

    Und deshalb entstresse ich beim Schreiben gerade mit einem schönen 99er St. Emilion Grand Cru 😉

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