Plötzlicher Kindstod: zu wenig Serotonin im Hirnstamm

Beim plötzlichen Kindstod spielt möglicherweise ein geringer Serotoninspiegel in der Medulla oblongata eine wichtige Rolle. US-Forscher der “Harvard Universität” haben Hirnstammgewebe von 35 Kindern mit SIDS (Sudden Infant Death Syndrome) untersucht. Die Ergebnisse haben die Wissenschaftler um  Dr. Hannah Kinney jetzt im „JAMA“ veröffentlicht. Zum Teil war die Studie bereits 2009 auf dem Treffen der US-Neuropathologen-Gesellschaft in San Antonio vorgestellt worden.

Die Untersuchungen ergaben einen  um 26 Prozent verminderten Serotonin-Wert bei den SIDS-Kindern im Vergleich zu den Werten bei 5 Kindern, die an anderen Ursachen gestorben waren. Außerdem war bei den SIDS-Kindern die Konzentration der Tryptophanhydroxylase vermindert (minus 22%), die die Serotoninsynthese katalysiert. Laut Kinney könnte die niedrige Serotonin-Konzentration in der Medulla das dortige Atemzentrum beeinträchtigen.

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