Was die Akupunktur im Hirn auslöst

Neue Untersuchungen mit der funktionellen Kernspintomografie könnten die Akzeptanz der Akupunktur weiter verbessern: Die Die Methode bewirke eine Deaktivierung jener Hirnstrukturen, die am Schmerzprozess beteiligt sein sollen, melden britische Forscher in „Brain Research“.

Laut Dr. Hugh MacPherson (Universität von York), einem der Autoren, „liefert die Untersuchung objektive wissenschaftliche Belege dafür, dass die Akupunktur spezifische Effekte im Gehirn hat, was hoffentlich dazu führt, die Wirkmechanismen der Akupunktur besser zu verstehen“. Und sein Kollege Dr. Aziz Asghar (York Neuroimaging Centre) ergänzte: „Ob jene Deaktivierung bestimmter Hirnregionen der Mechanismus ist, durch den die Akupunktur schmerzlindert wirkt, ist eine fesselnde Vorstellung. Hierzu ist aber noch weitere Forschung notwendig.“

Das Team um Asghar hat mit der funktionellen Kernspintomografie (3Tesla-Gerät) untersucht, welche zerebralen Korrelate das bei der Akupunktur auftretende  „de-Qi“- und das Schmerzgefühl haben. Untersucht wurden 17 Probanden. Das Phänomen der Deaktivierung (Signalverminderung im fNMR) wurde nach Angaben der Autoren nur beim „de-Qi“-Gefühl beobachtet. Bei dieser Empfindung wurde keine Aktivierungen (Signalverstärkung) festgestellt. Bei den akuten Schmerzempfindungen kam es jedoch zu einer Mischung von Aktivierung und Deaktivierung.

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Ein Kommentar

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Eine Antwort zu “Was die Akupunktur im Hirn auslöst

  1. Sehr interessante Untersuchung. Danke für das tolle Post!

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