Mit dem Liebes-Hormon gegen Autismus

Das Hormon Oxytocin fördert bei erwachsenen Patienten mit Autismus angeblich das Sozialverhalten. Französische Forscher haben bei 11 Männern und zwei Frauen mit unterschiedlichen Autismus-Formen die Wirkung von inhaliertem Oxytocin untersucht („Proceedings of the National Academy of Sciences”).

Dabei stellten sie unter anderem fest, dass die Patienten mit der Hormon-Behandlung Fotos von Menschen mehr Aufmerksamkeit schenkten und auch mehr Augenkontakt miteinander hielten.

Laut Studienleiterin Dr. Angela Sirigu („Center of Cognitive Neuroscience” in Lyon) hat das so genannte Liebes-Hormon bei „Erwachsenen und auch bei Kindern mit Autismus durchaus Therapiepotential”. Sirugu: „Wenn wir zum Beispiel schon sehr früh, unmittelbar nach der Diagnose, mit dem Hormon behandeln, können wir vielleicht auch sehr früh das gestörte Sozialverhalten der autistischen Patienten beeinflussen.“

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