Was für eine Erkenntnis: Dummheit raucht

Zigaretten-Raucher haben einen niedrigeren IQ als Nicht-Raucher. Und umso geringer der IQ ist, desto mehr wird gequalmt. Diese wahrlich bahnbrechenden Erkenntnisse haben jetzt israelische Wissenschaftler in einer Studie mit über 20 000 Soldaten gewonnen und in der Zeitschrift  „Addiction“ publiziert. Präventionsprogramme sollten daher vor allem auf Jugendliche mit eher geringer Intelligenz zugeschnitten sein, so die Empfehlung von Dr. Mark Weiser (Sheba Medical Center in Tel Hashomer) und seinen Kollegen. Die Frage, warum für eine solche eigentlich banale Erkenntnis eine Studie notwendig ist, wird leider nicht beantwortet. Dass Herzkreislauferkrankungen etwas mit dem sozioökonomischen Status und dieser mit dem Bildungsgrad zu tun haben, ist so neu nun wirklich nicht.

Erst kürzliche hatte zum Beispiel eine britische Bevölkerungsstudie gezeigt, dass ein geringer IQ fürs Herz offensichtlich gefährlicher ist als Übergewicht und Bluthochdruck und fast so bedrohlich wie Zigarettenrauchen. 

Einen Zusammenhang zwischen IQ und Herzkrankheiten hatte auch eine 2009 publizierte Studie mit ehemaligen US-Soldaten nachgewiesen. Und wenn man lange genug recherchiert, wird man sicher uralte Studien finden, die belegen, dass Suchtverhalten auch einen sozioökonomischen Hintergrund hat.

Studien wie die jetzt veröffentlichte Untersuchung der israelischen Wissenschaftler sind reine Geldverschwendung. Was nicht unbedingt ein Zeichen von Intelligenz ist.

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