Nahttoderfahrungen – alles nur Einbildung?

Sind Nahtoderfahrungen, über die immer wieder berichtet wird, reine Hirngespinste?

Eine 66jährige Frau etwa, die anonym bleiben möchte, beschreibt ihre Nahtoderfahrung so: „Ich schwebte heraus aus diesem Tunnel und sah mich einem Licht, einer Helligkeit, einer strahlenden Wolke – etwas Unbeschreiblichem gegenüber. Es stand oder es war in ungefähr 4 bis 5 Metern vor mir in einer angenehmen Dunkelheit. Es war kein eigentlicher Raum zu erkennen, auch keine Farben, nur dieses intensive Leuchten. Diese Helligkeit war keine Person oder eine erkennbare Lichtquelle. Mir strahlte sanft die absolute Liebe entgegen, das was man sich immer wünscht; ein warmes Leuchten, ein liebevolles Warten auf mich, etwas was mich gleich aufnehmen würde und in dem ich voller Glück aufgehen würde“.

Der Kardiologe Dr. Pim van Lommel etwa, der das Phänomen seit vielen Jahren erforscht, hat zusammen mit seinen Kollegen 344 Patienten nach einem Herzstillstand befragt. 62 von ihnen, also fast 20 Prozent, hatten eine Nahtoderfahrung. Laut van Lommel tritt das Phänomen auch bei anderen lebensbedrohlichen Erkrankungen auf. Die Erlebnisse der Betroffenen sind recht unterschiedlich: Manche sehen ein helles Licht am Ende eines Tunnels, manche hören Musik, andere berichten von schönen Landschaften oder erleben einen tiefen inneren Frieden.

Seit über 30 Jahren beschäftigt sich die „International Association for Near Death Studies“ („IANDS“) mit Nahtoderfahrungen (NTEs). Auch in Europa gibt es mehrere Gruppen, in Deutschland etwa das 2004 gegründete „Netzwerk Nahtod-Erfahrung“ die ihr angegliedert sind oder mit ihr zusammen arbeiten.

Einer der Wissenschaftler, der sich wie Lommel intensiv mit NTEs befasst, ist der Arzt, Naturphilosoph und Buchautor Professor Walter van Laack. In wenigen Wochen wird ein neues Buch zu NTEs von ihm erscheinen. „Schnittstelle Tod“ lautet der Titel des Buches, das auf den Vorträgen einer europäischen Tagung des letzten Jahres in Aachen basiert, zu der van Laack Betroffene und Experten geladen hatte. Für ihn wie auch für andere Wissenschaftler sind NTEs alles andere als Hirngespinste. Mehr dazu in seinem Buch:

Schnittstelle Tod
Aufbruch zu neuem Leben?“

ISBN 978-3-936624-10-6
148 S., Paperback, 19,80 €

Und auf „Hippokranet“

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