Schokohäschen sind einfach gut. Basta!

Ganz zufällig zur Osterzeit melden deutsche Wissenschaftler Bahnbrechendes zur Schokolade: schon ein Schoko-Riegel von im Mittel 7,5  Gramm geht mit einem um fast 40 Prozent erniedrigten Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall einher – unabhängig von Faktoren wie Alter und Lebensstil, melden die Wissenschaftler um Dr. Brian Buijsse  im „European Heart Journal“. Dieser Effekt sei nur zum Teil – etwa zu 12 Prozent – durch eine blutdrucksenkende Wirkung der Schokolade zu erklären, meinen die Forscher vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Nuthetal, die die Daten von fast 20 000 Menschen ausgewertet haben.

Und von diesem enormen Nutzen der Schokolade können vielleicht sogar Migräne-Patienten profitieren. Zumindest brauchen sie keine Angst zu haben, dass ein Schokohäschen einen Anfall auslöst. Ostereier und Osterhasen aus Schokolade provozieren nämlich keine Migräneattacken und verschlimmern bestehende Kopfschmerzen auch nicht. Das haben Wissenschaftler um Privatdozentin Stefanie Förderreuther von der Ludwig-Maximilians-Universität in Testessen mit Migräne-Kranken herausgefunden.

Dass Schokolade den Ruf hat, Migräne-Attacken auszulösen, hat laut Förderreuther von der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft folgenden Grund: In der Vorphase einer Migräne, der Prodromalphase, fühlen sich bis zu 70 Prozent der Betroffenen gereizt, nervös, müde, unkonzentriert – und sie haben Heißhunger auf Süßes. „Bei einer plötzlichen Essattacke wird dann in kurzer Zeit zum Beispiel eine ganze Tafel Schokolade verspeist“, sagt die Wissenschaftlerin. Diese Schokolade machten Migräne-Patienten dann verantwortlich für die Schmerzattacke. Wissenschaftlich haltbar ist der Verdacht aber nicht, wie die Untersuchungen von Förderreuther  und ihren Kollegen belegt haben.

Nahrungsmittel würden als direkte Auslöser für Migräne ohnehin überschätzt, meinen Neurologen der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Eine Ausnahme bildeten manche alkoholische Getränke. Schuld an den Kopfschmerzen seien jedoch nicht der Alkohol an sich, sondern bestimmte Inhaltsstoffe im Getränk. Vor allem Rotwein führe regelmäßig zu Migräneattacken.

Wer sich jetzt aber ob der tollen gesundheitlichen Effekte der Schokolade auf Häschen und Eierchen stürzen will, sei gewarnt: Denn eine deutliche Gewichtszunahme kann Kopfschmerzen auslösen. Warnt übrigens Privatdozentin Stefanie Förderreuther von der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

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