Zu viele Überstunden gefährlich fürs Herz?

Täglich zehn Stunden Arbeit oder noch mehr schaden angeblich dem Herzen. So richtig randomisiert und kontrolliert ist das zwar nicht bewiesen (wie auch?). Aber eine aktuelle britische Studie mit über 6000 Beamten weist erneut auf den Zusammenhang zwischen zu hoher Arbeitsbelastung und kardialen Erkrankungen hin.

Innerhalb von elf Jahren kam es bei den 6014 Beamten (4262 Männer) zu 369 kardialen Todesfällen, nicht-tödlichen Infarkten und Angina-pectoris-Attacken. Die Epidemiologen um Dr. Marianna Virtanen aus London errechneten ein um 60 Prozent erhöhtes Risiko für kardiale Ereignisse bei Personen, die über einen längeren Zeitraum drei oder vier Überstunden (zehn oder elf Stunden insgesamt) täglich leisten. Statistisch war diese Risikoerhöhung unabhängig von Parametern wie Rauchen, Übergewicht und Hypercholesterinämie. Acht oder neuen Stunden seien nach den vorliegenden Daten dagegen kein Problem fürs Herz, berichten Virtanen und ihre Kollegen heute im „European Heart Journal“.

Möglicherweise gebe es eine Schwelle, aber der das Risiko zunehme. Wahrscheinlichster Grund für die kardiale Gefährdung der „Arbeitswütigen“ sei der mit der Arbeitsdauer verbundene Stress.

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