Frühgeborenen-Retinopathie: Krebsmittel besser als Laser?

Avastin kann vielleicht helfen, bei Frühgeborenen einer Retinopathie-Progression vorzubeugen. Diese Hoffnung weckt eine Studie, in der herausgekommen ist, dass eine einzige intravitreale Injektion einem progredienten Retinaschaden besser vorbeugte als ein konventioneller Laser-Eingriff. Die randomisierte Studie, erschienen im aktuellen “New England Journal of Medicine” ist allerdings zu klein, um eine endgültige Bewertung der Avastin-Injektion, vor allem der Sicherheit, beurteilen zu können.

Behandelt wurden insgesamt 150 Frühgeborene, die alle schon einen fortgeschrittenen Netzhautschaden hatten. 75 Frühgeborene erhielten Avastin (Bevacizumab, 0,625 mg in 0,025 ml Lösung), die anderen Kinder wurden operiert. Laut Studienleiterin Dr. Helen Mintz-Hittner (Universität von Texas in Houston) betrug die Rezidivrate bei Zone-I- und Zone-II-Erkrankung in der Gruppe mit dem Krebsmittel sechs Prozent, in der Vergleichsgruppe dagegen 26 Prozent. Bei einer Zone-I-Erkrankung alleine war der Unterschied mit sechs versus 42 Prozent noch größer. Bei einer Zone-II-Erkrankung gab es keine signifikante Differenz.

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