Neue Präparate: Angeblich zu wenige Daten

Wenn in den USA neue Präparate auf den Markt kommen, fehlen angeblich wichtige Vergleichs-Daten, die vielleicht helfen könnten, die Therapie zu optimieren und Geld zu sparen. Zu dieser Schlussfolgerung ist ein Team um den Pharmazeuten Dr. Joshua Gagne von der „Harvard Medical School“ in Boston nach der Analyse der FDA-Unterlagen von 197 Medikamenten gelangt, die zwischen 2000 und 2010 zugelassen wurden. So fehlten zum Beispiel bei fast einem Drittel der Präparate, für die Alternativen verfügbar waren, Studien, in denen der neue Wirkstoff mit bereits erhältlichen Präparaten verglichen worden waren. Das ist aber nur die eine Seite der Medaille: Die andere Seite ist die, dass solche Daten für immerhin 70 Prozent der neuen Wirkstoffe vorlagen – obwohl die pharmazeutischen Unternehmen nicht verpflichtet waren, solche Daten vorzulegen. Worauf die Autoren der Studie leider nicht eingehen, ist die Frage, ob ein Vergleich zwischen einem neuen Präparat und einem älteren überhaupt in jedem Fall möglich und zielführend ist.

Die im „JAMA“  erschienene Studie wurde vom „Brigham and Women’s Hospital“ finanziert.

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