Studien-Abbruch: Das Aus für intrakranielle Stents?

Intrakranielle Stents sind wohl keine gute Alternative zur medikamentösen Therapie. Eine Studie zur Stent-Therapie bei TIA- und Schlaganfall-Patienten mit intrakraniellen Stenosen ist nun vorzeitig beendet worden. Der Grund: eine signifikante höhere Rate an zerebralen Infarkten und Todesfällen in der Stent-Gruppe. Die knapp 12-monatige Studie ist jetzt im „New England Journal of Medicine“   erschienen. Die 451 Patienten, die 70- bis 99-prozentige Stenosen intrakranieller Gefäße hatten, wurden entweder mit einem Stent oder konservativ behandelt (ASS, Clopidogrel und Therapie der Risikofaktoren). Hier die wichtigsten Ergebnisse:

  • Schlaganfall oder Tod innerhalb von 30 Tagen: 14,7 (Stent) versus 5,8 Prozent (konservativ)
  • Nicht-tödliche Schlaganfälle: 12,5 (Stent) versus 5,3 Prozent
  • Schlaganfall oder Tod innerhalb von 12 Monaten: 20 Prozent (Stent) versus 12,2.

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