Britisches Institut „NICE“: Pradaxa ist kosteneffektiv

Auch das „NICE“  empfiehlt jetzt Pradaxa zur Prävention von Schlaganfällen und systemischen Embolien bei Vorhofflimmern. Die britische Behörde hatte im August Boehringer Ingelheim darum gebeten, weitere Daten zur Kosteneffektivität des Gerinnungshemmers in unterschiedlichen Patienten-Populationen zu liefern. So wollte das „National Institute for Health and Clinical Excellence“ zum Beispiel Daten zur Kosteneffektivität bei über 80-jährigen Patienten, die von Warfarin auf Dabigatran (2x täglich 110 mg) wechseln. Nach Angaben der Behörde zeigen die Analysen, dass Pradaxa  als kosteneffektiv anzusehen ist – gemäß der „Definition“, wonach dieses Kriterium dann erfüllt ist, wenn ein QALY weniger als 20 000 britische Pfund kostet.

In Deutschland wurde zu Pradaxa erst vor wenigen Tagen ein Rote-Hand Brief  verschickt, in dem der Hersteller auf die Notwendigkeit hinwies, die Nierenfunktion der Patienten zu prüfen. Hintergrund waren mehrere Meldungen über Blutungen im Zusammenhang mit einer eingeschränkten Nierenfunktion.

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