US-Regierung: Mehr Transparenz für Patienten

Die US-Regierung will mehr Licht in das Dunkel der Interessenkonflikte von Ärzten bringen. Laut „New York Times“ sollen Arzneimittel-Firmen und medizintechnische Unternehmen gezwungen werden, Zahlungen, etwa für Beratung und Vorträge, offenzulegen. Eine Bewertung der Zuwendungen als angemessen oder unangemessen sei nicht vorgesehen. Alle Daten sollen auf einer Webseite veröffentlicht werden, zu der jeder Bürger Zugang hat. Unternehmen, die bewusst relevante Informationen verschweigen, sollen zahlen  – und zwar bis zu einer Million US-Dollar jährlich. Ob außer Firmen auch andere potente „Sponsoren“, etwa Parteien und Krankenversicherer, Zahlungen an Ärzte offenlegen müssen, geht aus dem Bericht der US-Zeitung nicht hervor.

Der bekannte Grund für das Bemühen der US-Regierung: Finanzielle Zuwendungen beeinflussten Diagnose- und Therapie-Entscheidungen – und zwar nicht immer und unbedingt zum Wohle der Patienten. Außerdem entstünden dadurch noch höhere Kosten im Gesundheitswesen.

 

Weitere Informationen 

„Public reporting of physicians’ financial relationships“

 

 

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