Erneut schlechte Nachrichten zum Plättchenhemmer Vorapaxar

Der neue Thrombinrezeptor-Antagonist Vorapaxar von MSD geht vermutlich in eine unsichere Zukunft: In der aktuellen TRA-2P-Studie mit über 26 000 Patienten konnte Vorapaxar zwar die Rate kardiovaskulärer Komplikationen signifikant senken. Der Preis dafür war jedoch nach Angaben des Unternehmens eine signifikante Zunahme intrakranieller Blutungen. Laut MSD wird man sich jetzt die Daten von zwei großen klinischen Studien noch einmal genau anschauen, um sich die weiteren Schritte zu überlegen. Die vollständigen Daten der Sekundär-Präventionsstudie TRA-2P sollen im März auf dem Kongress des „American College of Cardiology“ präsentiert werden.

Bereits letztes Jahr musste die zweite große Studie mit Vorapaxar bei Patienten mit akutem Koronar-Syndrom (Akronym TRACER) wegen gleicher Sicherheitsprobleme vorzeitig gestoppt werden („NEJM“).  Die TRA-2P-Studie wurde dann dahingehend modifiziert, dass Patienten mit einem Schlaganfall in der Anamnese ausgeschlossen wurden.

Der Plättchenhemmer ist ein Präparat, das MSD 2009 durch den Kauf von Schering-Plough übernommen hat.

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