US-Behörde warnt vor Venen-OP bei MS-Kranken

Die FDA warnt jetzt vor der so genannten „Liberation“-Therapie für MS-Patienten, bei der stenosierte zerebrale Venen mit Hilfe einer Ballon-Angioplastie  aufgeweitet und Stents implantiert werden. Es gibt laut FDA weder ausreichende Belege dafür, dass eine „chronisch Insuffizienz“ zerebraler Venen eine Ursache der Multiplen Sklerose sei. Noch sei belegt, dass die Operation den Patienten wirklich nutze. Gesichert sei dagegen, dass es bei dem invasiven Verfahren lebensbedrohliche, auch tödliche Komplikationen geben könne (und gegeben habe). Die Operation wird seit einigen Jahren nicht allein innerhalb klinischer Studien erprobt, sondern auch den oft ja verzweifelten Patienten angeboten, in den USA und in Europa. Die „Deutsche Gesellschaft für Neurologie“  hat, wie hier  mehrfach berichtet,  schon vor Jahren vor der „Liberation-“Therapie als unbelegt und hoch riskant gewarnt.

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